10. Sinfoniekonzert - ORCHESTERTAMTAM

10. Sinfoniekonzert - ORCHESTERTAMTAM
12.06.2022 – 13.06.2022
JOESEPH HAYDN Sinfonie Nr. 100 G-Dur Hob. I:100 ›Militärsinfonie‹ BÉLA BARTÓK ›Der wunderbare Mandarin‹ JOESEPH HAYDN Sinfonie Nr. 103 Es-Dur Hob. I:103 ›Mit dem Paukenwirbel‹ ZOLTÁN KODÁLY ›Marosszéker Tänze‹ Für den einen oder... weiterlesen
Tickets ab 9,00 €

Event-Info

JOESEPH HAYDN
Sinfonie Nr. 100 G-Dur Hob. I:100 ›Militärsinfonie‹

BÉLA BARTÓK
›Der wunderbare Mandarin‹

JOESEPH HAYDN
Sinfonie Nr. 103 Es-Dur Hob. I:103 ›Mit dem Paukenwirbel‹

ZOLTÁN KODÁLY
›Marosszéker Tänze‹

Für den einen oder anderen Überraschungseffekt war sich Joseph Haydn nicht zu schade. In das beschwingte Idyll der ›Militärsinfonie‹ bricht lärmend eine Marschmusik herein. Mit Becken, Triangel, großer Trommel und Trompetensignal rumpelt sie taktweise durch die Sinfonie. Auch die außergewöhnliche Einleitung seiner Sinfonie Nr. 103 mit dem berühmt-berüchtigten Paukenwirbel erregt damals wie heute höchste Aufmerksamkeit.

Vom Überraschungsmoment bei Haydn kommen wir zum Schockeffekt bei Béla Bartók. Die Tanzpantomime ›Der wunderbare Mandarin‹ wurde unmittelbar nach der Uraufführung an der Oper Köln im Jahr 1926 wieder abgesetzt. »Dirnen- und Zuhälterstück mit Orchestertamtam«, wetterte die damalige Presse. Mit seiner vielleicht härtesten, brutalsten und kompromisslosesten Musik erzählt Bartók die Geschichte eines Mordes im Rotlichtmilieu. Zugleich handelt es sich um eine Art Großstadtmusik, die Zeugnis über die Auswirkungen der Urbanisierung Anfang des 20. Jahrhunderts ablegt.

Der Hässlichkeit der Großstadt setzt Kodály mit seinen ›Marosszéker Tänze‹ ein ländliches Märchenidyll entgegen. Mit volkstümlichem Charme und in prächtiger Instrumentierung lässt Kodály alte Tanzmelodien aufleben.


Konzerteinführung Mo. 19 Uhr mit Prof. Dr. Lutz-Werner Hesse

Konzerteinführung für Kinder ›Ohrenkitzel‹ So. 11 Uhr

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JOESEPH HAYDN
Sinfonie Nr. 100 G-Dur Hob. I:100 ›Militärsinfonie‹

BÉLA BARTÓK
›Der wunderbare Mandarin‹

JOESEPH HAYDN
Sinfonie Nr. 103 Es-Dur Hob. I:103 ›Mit dem Paukenwirbel‹

ZOLTÁN KODÁLY
›Marosszéker Tänze‹

Für den einen oder anderen Überraschungseffekt war sich Joseph Haydn nicht zu schade. In das beschwingte Idyll der ›Militärsinfonie‹ bricht lärmend eine Marschmusik herein. Mit Becken, Triangel, großer Trommel und Trompetensignal rumpelt sie taktweise durch die Sinfonie. Auch die außergewöhnliche Einleitung seiner Sinfonie Nr. 103 mit dem berühmt-berüchtigten Paukenwirbel erregt damals wie heute höchste Aufmerksamkeit.

Vom Überraschungsmoment bei Haydn kommen wir zum Schockeffekt bei Béla Bartók. Die Tanzpantomime ›Der wunderbare Mandarin‹ wurde unmittelbar nach der Uraufführung an der Oper Köln im Jahr 1926 wieder abgesetzt. »Dirnen- und Zuhälterstück mit Orchestertamtam«, wetterte die damalige Presse. Mit seiner vielleicht härtesten, brutalsten und kompromisslosesten Musik erzählt Bartók die Geschichte eines Mordes im Rotlichtmilieu. Zugleich handelt es sich um eine Art Großstadtmusik, die Zeugnis über die Auswirkungen der Urbanisierung Anfang des 20. Jahrhunderts ablegt.

Der Hässlichkeit der Großstadt setzt Kodály mit seinen ›Marosszéker Tänze‹ ein ländliches Märchenidyll entgegen. Mit volkstümlichem Charme und in prächtiger Instrumentierung lässt Kodály alte Tanzmelodien aufleben.


Konzerteinführung Mo. 19 Uhr mit Prof. Dr. Lutz-Werner Hesse

Konzerteinführung für Kinder ›Ohrenkitzel‹ So. 11 Uhr